Mittwoch, 17. November 2010

Il Pomodoro

Lecker, nett, gemütlich sind die Attribute des Italieners. Im Testfeld waren heute die Salatteller für 5 € der Tageskarte und 8,50 € á la Carte dran. Nicht wie der andere Salat im Restaurant nebenan zubereitet, sondern mutig aber gelungen mit einem Honig Dressing. Wir waren begeistert.
Fast neidisch mussten wir die Pizza auf dem Nachbartisch bewundern, die aufgrund mangelnden Hungers noch nicht von uns verköstigt werden konnten.
Schnell freundet man sich in einem lockeren Gespräch mit dem Geschäftsführer an, der sich bereits beim zweiten Besuch an einen erinnert. Somit ist der Satz beim Zweitbesuch „bitte ohne Oliven“ überflüssig.
Ein Blick an den Toiletten vorbei lässt vermuten, dass man im Sommer sogar im Garten einen Platz findet. Wir sind gespannt. Liebes il pomodoro Team, weiter so!
Die aktuelle Speisekarte findet man auch im Internetz unter http://www.ilpomodoro.de, nicht zu verwechseln mit il pomodoro in Stuttgart direkt neben der Allianz Verwaltung.

Die Recherchen hinter der Namensgebung waren erfolglos, demnach hat es wohl keine Bedeutung, klingt einfach nur pfiffig.

Samstag, 6. November 2010

Ego Bar

Unglaublich, die Redaktion hat es gestern geschafft als erster Gast in der Ego Bar zu erscheinen. Das Kollegium war anscheinend noch mit den Aufbauarbeiten beschäftigt, sodaß die ersten Getränke zunächst nicht berechnet wurden.

Nicht erwähnen möchte ich, dass die Redaktion auch bereits vor geraumer Zeit aufgefordert wurde das Lokal zu verlassen. Zugegebener Weise war Sie aber auch selbst Schuld. Eingeständnis.

Bliss Tipp

Der arme Student geht in den Eingangsbereich vom Bliss gegen 23:12 Uhr und stellt sich in die Schlange. Nun muss man sich höflichst entschuldigen, geht zum Tisch und holt sich 3 bis 4 Prosecco. Die leeren Gläser wieder abstellen und dann in einen anderen Laden gehen. Bei Bedarf in 48 Minuten wiederholen.

Es funktioniert.

Die Redaktion

Freitag, 5. November 2010

Totales Rauchverbot erbost Essener Wirte

Essen. Die Essener Gastronomen haben harten Widerstand angekündigt, falls die rot-grüne Landesregierung ihre Pläne verwirklicht, das Rauchen grundsätzlich in allen Gaststätten zu verbieten.
Dann wäre der Genuss von Nikotin auch in Nebenräumen der Gaststätten oder in so genannten kneipen-eigenen „Raucherclubs“ nicht mehr möglich. Im Sommer hatte die neue Landesregierung angekündigt, die Schlupflöcher im bisherigen Nichtraucherschutzgesetz zu schließen und ein komplettes Nikotinverbot in allen gastronomischen Betrieben zu verhängen. „Wir wollen dieses Konzept bis Ende des Jahres endgültig vorlegen“, bestätigt das NRW-Gesundheitsministerium.

Unbekannte hebt Geld mit gestohlener EC-Karte ab

Ende Juli wurde einer 49 Jahre alten Essenerin die Geldbörse samt EC-Karte entwendet. Nur wenige Stunden später, um 20:39 Uhr, setzte eine noch unbekannte Frau die gestohlene Karte an einem Geldautomaten auf der Alfredstraße ein und hob mehrere hundert Euro Bargeld ab. Die Polizei fahndet nach der mutmaßlichen Betrügerin.

The Club Event

Party am 6.11.2010
DJ: Phil Fuldner und Caba Kroll
http://www.the-club-event.de/

Donnerstag, 4. November 2010

Pelayo

Englisch sprechende Schlipps träger mit Ihren Sekretärinnen findet man zum Mittagstisch an. Man glaubt nicht, dass der Rüttenscheider mittags arbeitet, denn der Laden ist voll. Leider hat die Küche dass noch nicht bemerkt, da sie mit der Produktion kaum nach kommt. 20-30 Minuten muss man sich für einem warmen Teller gedulden. Das Essen ist aber dafür gut. Eine Ausnahme gab es bei einem Testessen, indem die Mozzarella Sticks ohne Mozzarella waren. Dieses Phönomen ist unglaublich, möchten wir den Köchen aber nicht anlasten. Nachdem 3 von 5 ohne Mozzarella waren gab es von der Küche auch prompt einen Kaffee umsonst.
Auf die Beratung der Bedienung sollte man lieber verzichten. Fragen wie der Hochleistungskäse schmecken würde, werden mit „ich mag überhaupt gar keinen Käse“ beantwortet. Die Frage nach den Chicken Wings artete aus, indem man reagierte, dass die Teile ´sogar besser schmecken würden als bei Mc Donalds – kein Witz!
Ich hoffe es liest sich nicht zu negativ, denn das Pelayo ist echt gelungen. Bedingt durch die Jahreszeit konnten wir den Aussenbereich bisher nicht testen.

Da der Leser sich nun fragt warum das Restarant Pelayo heisst: Pelayo stammte aus einer vornehmen westgotischen Familie. Hat aber nichts mit dem Restaurant zu tuen. Wenn man das letzte Bild an der Wand zur Straßenseite beobachtet, so fällt auf, dass lediglich das Fischerboot den gleichen Namen trägt.

Zur Webseite:

  • die Webseite kann man nur besuchen wenn man JAVA installiert und aktiviert hat
  • Hyperlinks funktioniern nicht
  • lediglich die online Reservierung funktioniert, ist aber auch kein Wunder, da ein externer Anbieter: http://www.opentable.de/ 
  • --> peinlich!

Visitenkarte des Pelayos:

Mittwoch, 3. November 2010

RÜ der Brenner

Der Brenner,
Opa-Kneipe oder Szene Treff?
Na klar, hier treffen sich die älteren Semester, aber sollte das junge Menschen daran hindern diese urige Essener Kneipe aufzusuchen? Auf keinen Fall!!!
Hier steht die Familie selber hinterm Tresen und zapft ein kühles Blondes nach und nach, bis Ihr den Deckel auf das Glas legt um zu zahlen! Freitags und Samstags könnte es passieren das Ihr in der Dritten Reihe an der Theke steht, aber auch das führt nicht dazu, dass man Euch vergisst!
Der Brenner ist ideal um eine RÜ Tour zu beginnen! Mit gutem Essen eine Grundlage schaffen ein paar 0,2 Bierchen dabei schlürfen und zu einem späteren Zeitpunkt: ab auf die RÜ.
Apropos Essen: Gute deutsche Küche!!! Ich kann das Steak mit Röstzwiebeln empfehlen !!!
Viel mehr gibt es nicht zu sagen! Testet den Brenner!!!
MD

Montag, 1. November 2010

Mehr als eine Kulturwoche

Essener Süden. Der Bezirk II lädt im Rahmen von Ruhr.2010 zur großen Kulturwoche ab 7. November ein.
Die Großereignisse des Kulturhauptstadtjahres sind Vergangenheit, doch Ruhr.2010 dauert noch zwei Monate an. Ganz bewusst hat der Stadtbezirk II (Rüttenscheid, Rellinghausen, Bergerhausen, Stadtwald) seine Kulturwoche in den November verlegt und bietet vom 7. bis 14. November rund 30 Veranstaltungen in den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Malerei, bildende Kunst, Literatur und Geschichte. „Es war eine mutige und dennoch clevere Alternative der Organisatoren, einfach über einen ungewöhnlichen Termin den Kulturschaffenden zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen“, schreibt Bezirksbürgermeister Michael Th. Roy im Vorwort der Broschüre „Kultur im Bezirk II“.
Mit dem kleinen, gelben Heftchen im Brieftaschenformat, das mit einer Auflage von 2500 Stück schon seit zwei Wochen verteilt wird und zum Beispiel im Bürgeramt ausliegt, ist den Verantwortlichen im Essener Süden gelungen, was sie über das bunte Wochenprogramm hinaus auf jeden Fall schaffen wollten: den Bürgern etwas an die Hand zu geben, was 2010 überdauert, ein Überblick über die Kulturträger im Bezirk, in dem sich 19 Vereine mit Kurzbeschreibung, Foto, Ansprechpartner, Rufnummer und Internet-Adresse darstellen und die Bürger einladen, Kontakt aufzunehmen.
„Nachhaltigkeit war uns ganz wichtig“, betont Matthias Klahold von den Grünen im Bezirk II. Federführend hatten Uwe Schramm, Leiter des Kunsthauses Essen, und Klaus Kottenberg, Kulturbeauftragter der BV II, das Projekt über zwei Jahre geleitet, Ideen und Material gesammelt und die Gestaltung der Broschüre mit dem Grafiker abgestimmt. „Es ist Tradition in der BV II, mit Klaus Kottenberg einen Kulturbeauftragten zu haben, der außerhalb der Politik steht und nicht von parteipolitischen Interessen geleitet wird“, betont Roy.
„Natürlich hat es bei der Erstellung der Broschüre auch Rückschläge und Hindernisse gegeben“, erinnert sich Kottenberg. „Wir mussten uns alles erarbeiten, denn wir sind ja auf dem Gebiet keine Profis, sondern Ehrenamtliche.“ Die ursprünglich geplante Karte vom Katasteramt mit allen Institutionen habe man nicht verwenden können und auch die Wappen der vier Stadtteile ließen sich nur ganz klein als Logo verarbeiten.
„Wir haben uns bewusst für Gelb als Grundfarbe und die Seitengestaltung mit den Regenbogenfarben entschieden, als Zeichen für die Farbigkeit, Frische und Vielfalt des Kulturlebens vor Ort“, so Uwe Schramm. Die Texte sollten für jeden von 15 bis 90 Jahren verständlich sein.
Nicht alle der angeschriebenen Vereine und Institutionen meldeten sich zurück, und die es taten, lieferten ganz unterschiedliches Material, das erst einmal bearbeitet und ins Gleichgewicht gebracht werden musste. „Das Ganze erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielleicht hat es der ein oder andere aber auch schon bereut, nicht dabei zu sein“, so Helmut Dinter, FDP-Bezirksvertreter. Rund ein Drittel mehr Vereine und Verbände habe man vorstellen können. Dafür sei es nicht zu spät. „Das ist ja kein One-Hit-Wonder, sondern soll durchaus eine Fortsetzung erfahren. Wir sehen das als Initialzündung“, versichert Peter Lankes (SPD). Im Rahmen der Arbeit an Broschüre und Kulturwoche sei die Idee entstanden, auch über 2010 hinaus zu kooperieren.
„Es ist toll, mit wie viel Engagement die Vereine mitgemacht haben“, freut sich CDU-Vertreterin Hannelore Pintzke über den Erfolg des Projekts. Sie sieht die Auftaktveranstaltung am Sonntag, 7. November, 15 bis 21 Uhr, im Kunsthaus an der Rübezahlstraße 33 mit Kindertheater, Kulturstammtisch, Tanz, Musik, Ausstellungen und Lesungen, bei denen sich die Kulturschaffenden den Bürgern präsentieren, als eine Art „Kick-off-Veranstaltung“, die Lust auf mehr und besonders auf die Angebote der kommenden Tage machen soll.
Michael Th. Roy freut sich, dass Uwe Schramm und seine Einrichtung Gastgeber des Auftakts sind: „Das Kunsthaus ist eine ganz wichtige, zentrale Einrichtung im Bezirk.“ Um Kultur betreiben zu können, brauche man ein Haus in einem ordentlichen Zustand, einen Ort, an dem es nicht hereinregnet, ein offenes Haus, das Künstler mit Leben füllen und das Anlaufstelle für alle Bürger sei, die sich für Kultur interessierten.
Was in der Kulturwoche vom 7. bis 14. November gezeigt werde, sei ja nur die Spitze dessen, was die Vereine das ganze Jahr über böten. Die Bezirksvertretung II stelle jedes Jahr einen großen Teil ihrer finanziellen Mittel für die Kulturarbeit im Bezirk zur Verfügung und habe im Kulturhauptstadtjahr ihre Förderung in diesem Bereich sogar noch aufgestockt, betonten die Bezirksvertreter, die auf große Resonanz für die Veranstaltungen hoffen.

Quelle: Der Westen